Was bleibt uns ohne Arbeit?

Fragen sind immer ein Anfang. Sie öffnen den Blick auf neue Perspektiven und alternative Szenarien. Sie brechen mit dem Ist-Zustand und stellen den Status Quo infrage.

Wir sind mit der Frage gestartet, wie die menschliche Zukunft der Arbeit aussehen kann. Mit Prognosen über ein neues Maschinenzeitalter im Hinterkopf und dem Gefühl, dass viel über anstehende Probleme, aber wenig über Lösungen diskutiert wird, haben wir uns auf die Reise gemacht.

Wir explorieren, was Arbeit bedeutet, wie sie aussehen kann, wie sie organisiert wird, wie sie uns nicht oder gerade doch ausgeht. Wir suchen Lösungen für eine neue Erwerbsgesellschaft, Organisationsformen, alternative Wege des Wirtschaftens und Bildungseinrichtungen, die sich für lebenslanges Lernen einsetzen – nicht nur in Deutschland und Europa, sondern in der ganzen Welt.

Auf der Reise wird deutlich: Arbeit ist mehr als nur die Absicherung der eigenen Existenz und ein voller Kontostand. Arbeit ist politischer und sozialer Integrationsfaktor, stiftet Gemeinschaft, Bedeutung und Zugehörigkeit, engt ein und befreit. Arbeit ist ein Bedürfnis. Die Frage bleibt, wie wir dieses in Zukunft gestalten wollen. Noch ist das neue Maschinenzeitalter nicht beschlossen. Noch besteht die Möglichkeit eine andere (Erwerbs-)Gesellschaft zu gestalten.

Unsere Exploration konzentriert sich auf vier Teilbereiche:

Lebenslangen Lernen
Wie wir arbeiten
Tech Frontrunners
Arbeit & Gesellschaft